
Beispielkonfiguration:
(/etc/named.conf)
options
{
#Ordner, in dem sich die zonen-dateien befinden
directory "/var/lib/named";
#server an die unbekante anfragen geforwardet werden sollen (hier auskommentiert, da ich dies nicht nutze)
#forwarders { 10.11.12.13; 10.11.12.14; };
#auskommentieren, um nur zu forwarden (deswegen auch forward first, also forwarden als erstes sozusagen)
#forward first;
#nameserver lauscht nur auf port 53, any steht für die IP des clientes, der anfragt.
#listen on port 53 ist wichtig für die arbeit mit firewalls!
#ist any angegeben, darf jeder den nameserver abfragen, hier könnte man also auch IP's angeben (eine white-liste sozusagen)
#listen-on port 53 { any; };
#IPv6-Protokoll nutzen, auch hier wieder "any", wie beim oberen Eintrag bereits beschrieben
#listen-on-v6 { any; };
query-source address * port 53;
transfer-source * port 53;
notify-source * port 53;
#anfragen nur von localhost erlauben
#allow-query { 127.0.0.1; };
#benachrichtigung bei Zonen-Updates
notify no;
};
#auskommentieren zum loggen der anfragen
#logging {
# channel query_logging {
# file "/var/log/named_querylog"
# versions 3 size 100M;
# print-time yes; // timestamp log entries
# };
# category queries {
# query_logging;
# };
# category lame-servers { null; };
#};
#wenn angefragte domain nicht bekannt ist, dann root-servers-anfrage stellen
#hier ist eine zonen-datei mit allen ip's der root-dns-servers gespeichert.
zone "." in {
type hint;
file "root.hint";
};
#einträge des localen systems (localhost = 127.0.0.1, etc.)
zone "localhost" in {
type master;
file "localhost.zone";
};
#reverse-lookup für locales system
zone "0.0.127.in-addr.arpa" in {
type master;
file "127.0.0.zone";
};
###################
# eigene einträge #
###################
#zonen-datei für domain1.tld
zone "domain1.tld" in {
type master;
file "domain1.tld.zone";
};
#reverse-lookup für lokale domains (domain1.tld)
zone "0.168.192.in-addr.arpa" in {
type master;
file "192.168.0.zone";
};
WICHTIG:
Steht hinter einem Domain-/IP-Eintrag in den Zonen-Dateien KEIN Punkt (.), dann wird dort der 1. Eintrag (links oben unter \$TTL 2D) hinter andere Einträge ergänzt.
1 IN PTR domain1.tld.
könnte also auch so aussehen:
1.0.168.192.in-addr.arpa. IN PTR domain1.tld.
oder dies hier:
subdomain IN A 192.168.0.1
könnte so aussehen:
subdomain.domain1.tld. IN A 192.168.0.1
Ist natürlich auch umgedreht so!
Im SOA-Record (Start Of Authority) steht der 2. Eintrag übrigens für die Email-Adresse des Admins. "root.domain1.tld." ist also die Email-Adresse "root@domain1.tld".
Hier eine Zonen-Datei die fr das Reverse-Mapping zuständig ist (auflösen von IP zu Domain):
\$TTL 2D
0.168.192.in-addr.arpa. IN SOA domain1.tld. root.domain1.tld. (
2004190613 ; serial -> sollte immer erhöht werden, wenn Änderungen vorgenommen werden!
1D ; refresh -> der Refresh-Wert gibt in Sekunden an, wie oft Secondary Nameserver nach Updates fragen sollen
2H ; retry -> wenn keine Antwort kommt wieder versuchen in 2 Stunden anzufragen
1W ; expiry -> kommt keine Antwort, wird der Eintrag nach 1 Woche ungültig
2D ) ; minimum TTL -> wie lange der zonen-eintrag gltig ist (gecached werden darf)
IN NS ns.airport.lan.
1 IN PTR domain1.tld. #Pointer-Record. Wird in der Reverse-Zone verwendet, wie ein "A"-Record in der Forward-Zone (weiter unten)
Hier nun die eigentliche Zonen-Datei (zuständig für Auflösung von IP zu Domain):
\$TTL 2D
domain1.tld. IN SOA root root.domain1.tld. (
2004190613 ; serial
1D ; refresh
2H ; retry
1W ; expiry
2D ) ; minimum
IN NS ns1
IN MX 10 mx1.domain1.tld.
IN MX 20 mx2.domain1.tld.
* IN A 192.168.0.1
#subdomain IN A 192.168.0.1
domain1.tld. IN A 192.168.0.1
www IN CNAME domain1.tld. #Canonical Name -> ein alias für den reelen host-name. Bekanntestes Beispiel ist wohl www.domain1.tld anstatt domain1.tld.
ftp IN CNAME domain1.tld.
Anmerkung: subdomain hab ich auskommentiert, da mit dem eintrag davor (*) ja bereits alle Subdomain-Anfragen aufgelöst werden. Sollte nur als Beispiel dienen.
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